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Ressort Regional
Erschienen am 13.03.2010 00:00
Stadtbibliothek
Junge Literatur weckt Leselust
Vorlesewettbewerb beendete "Woche des Lesens". Kooperation wird mit Leben erfüllt.
Von Beate Kiesewalter-Henkel

Zella-Mehlis - Ein bisschen Herzklopfen hatten gestern

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Die Teilnehmer des Vorlesewettbewerbes der Luther-Schule, der gestern in der Stadtbibliothek die traditionelle "Woche des Lesens" beendete. Foto: frankphoto.de
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Anna-Lena, Laura, Jacqueline oder Florian schon, als sie ihren Mitschülern aus den Klassen fünf bis neun aus verschiedenen Kinder- und Jugendbüchern vorlasen.

Trotz manches Versprechers gab es am Ende des kleinen Vortrages Applaus für jeden Teilnehmer am Schülerwettbewerb der Luther-Regelschule. Er beendete traditionell die "Woche des Lesens", die diesmal ausschließlich in der neu gestalteten Stadtbibliothek stattfand. Weil die Einrichtung über viel mehr Platz als früher verfügt, können Veranstaltungen für Schulklassen jetzt im Rathaus angeboten werden. Bisher waren die Mitarbeiterinnen - zwischen Bildungsstätte und Bibliothek gibt es seit Jahren einen Kooperationsvertrag - in der Schule zu Gast, um die Kinder und Jugendlichen mit Literatur vertraut zu machen und Leselust zu wecken.

Damit die Mädchen und Jungen die neuen Räumlichkeiten gleich richtig kennenlernen, hatte sich das Team mit der Bibliothek-Rallye etwas für alle Altersstufen einfallen lassen. Dabei mussten sie die Einrichtung erkunden und unter Beweis stellen, dass sich die jungen Leseratten in ihrer "Bibo" schon gut zurechtfinden. An jedem Tag gab es für Leiterin Andrea Pfütsch und ihre Mannschaft in dieser Woche volles Haus. "Wir haben insgesamt zehn Veranstaltungen für Schüler der fünften bis neunten Klassen organisiert", sagt Mitarbeiterin Andrea Schneider. Während für die fünften Klassen neue Hörbücher vorgestellt wurden, beschäftigten sich die Schüler der sechsten Klassen mit Sagen. Das Thema "Sucht" spielte in den Veranstaltungen der Klassen sieben und acht die Hauptrolle, und für neue Krimis und Thriller interessierten sich besonders die Schüler der neunten Klasse.

Auf die Auswahl der Bibliothekarinnen vertraut die Schule auch bei ihrem jährlichen Vorlesewettbewerb. "Für jede Altersstufe wurden die passenden Bücher ausgesucht. Den Schülern wurden Texte vorgelegt, die sie nicht kannten und auf die sie sich nicht vorbereiten konnten", erläutert Andrea Schneider. Sie gehörte gestern auch der Jury aus Schülern und Lehrern an, die die Leistungen der Wettbewerbsteilnehmer bewerteten.

Wer nach Punkten die Nase vorn hatte und auf den ersten bis dritten Plätzen landete, durfte sich über Büchergutscheine in Höhe von zehn oder fünf Euro freuen oder einen Kinogutschein mit nach Hause nehmen. Spendiert wurden die Preise vom Förderverein der Regelschule.

 
 

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