Benshausen - Die feierliche Einweihung der
Dem Auftakt mit Böllerschüssen vom Schützenverein folgte ein 17-Punkte-Programm, das stimmungsvoll, emotional und kurzweilig war. Während vorm Gebäude ein Schwein am Spieß gegrillt wurde, Bratwürste und Rostbrätl ihren unverwechselbaren Duft in die Halle trugen, wurde drinnen mit Sport, Musik sowie tänzerischen Darbietungen Eröffnung gefeiert. Und natürlich mit Festreden.
"Wir haben es geschafft. Es ist uns gelungen, ein Gemeinschaftswerk generationsübergreifend zu verwirklichen. Vor 37 Jahren war an dieser Stelle noch eine Parkanlage. Mit unermüdlichem Fleiß ist damals der Bau errichtet worden. Es waren unsere Väter und Großväter, die den Grundstein für diese Halle gelegt haben", sagte Bürgermeister Thomas Keil. Er erinnerte noch einmal an die Geburtsstunde für ein Objekt, das für viele Benshäuser mit persönlichen Erlebnissen und so mancher Anekdote verbunden ist. Auch deshalb hatten es sich die Gemeinderäte nicht leicht gemacht, als sie nach der besten Variante für die Sanierung der Halle suchten. Zahllose Sitzungen des Gemeinderates, aber auch Beratungen von Fachausschüssen gingen dem Modernisierungsbeschluss vom Januar vergangenen Jahres voraus.
Dank an alle Beteiligten
Nur drei Monate später überbrachte der damalige Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz persönlich den Fördermittelbescheid in Höhe von 644 000 Euro. Mitte April schien das große Vorhaben noch einmal gefährdet. Die Rechtsaufsichtsbehörde des Landkreises wollte den Haushalt wegen der vorgesehenen Kreditaufnahme für die Halle zunächst nicht genehmigen, lenkte dann aber ein. Am 7. Mai beschloss der Gemeinderat die Auftragsvergaben, und am 25. Mai fiel der Startschuss für die Sanierung. Fast neun Monate wurde von den Baufirmen mit Hochdruck gearbeitet, um den Eröffnungstermin pünktlich zum Schulbeginn nach den Winterferien einhalten zu können.
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Die "Stabilisierung des Grundschulstandortes" durch das neue Schmuckstück hatte sich auch der Landrat ganz oben auf seinem Grußwort-Zettel vermerkt. Sowohl dieses Versprechen als auch die Ankündigung, neben den bereits gezahlten 10 000 Euro noch weitere Tausende unter anderem für die Sportgeräte zur Verfügung zu stellen, wurden mit viel Applaus aufgenommen.
"Wir können stolz sein auf unsere neue Halle", brachte auch Gerhard Helm, Chef des größten Sportvereins TSV, seine Freude über die Fertigstellung zum Ausdruck. Grundschulleiterin Christina Rudolph betonte, dass mit der Sanierung ein lang gehegter Wunsch von Schülern und Lehrern in Erfüllung gehe. "Wir haben jetzt wieder optimale Bedingungen, was zur Aufwertung unseres Schulstandortes beiträgt. Und hoffen, dass wir die Halle noch sehr lange nutzen können."
Das die 1,7 Millionen Euro für die Erneuerung gut angelegt sind, zeigten Grundschüler, junge Mitglieder von Sportvereinen und vom Karnevalverein mit erfrischenden Auftritten. Mit sportlichen und kulturellen Einlagen bedankten sie sich auf ihre Weise für beste Schulsport- und Trainingsmöglichkeiten sowie für einen Veranstaltungsort, in dem auch Karneval, Lindentanzfest oder Kirmes stattfinden können. Die Nutzer kehren nun nach Monaten in verschiedenen Ausweichquartieren in ihre angestammte Halle zurück.
Schüler machen den Anfang
Im Zuge der Sanierung hat die Turnhalle ihr Gesicht komplett verändert. Erneuert wurden das Dach sowie sämtliche Fenster und Türen. Die alten Öfen ersetzt eine moderne Fußbodenheizung. Zwei neue Sportgeräteräume wurden geschaffen, und die ehemalige Hausmeisterwohnung steht nunmehr fürs Training der Judosportler zur Verfügung. Von heute an können die Schulkinder im modernen Objekt wieder ihren Sportunterricht absolvieren. Ihre Feuertaufe muss die Halle am kommenden Wochenende beim Sandhasen-Karneval bestehen.



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