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Mathematik-Olympiade
Meininger Schüler am pfiffigsten
Abschlussrunde der Grundschulolympiade in Mathematik
Meiningen.  Fachberaterin Silvia Wagner hatte kaum den Namen „Grundschule am Pulverrasen“ über die Lippen gebracht, da hielt es
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Die drei besten Viererteams der Grundschulmathematikolympiade im Schulamtsbereich Schmalkalden kamen aus Meiningen und Walldorf (im Vordergrund das Siegerteam aus der Pulverrasenschule, rechts hinten die Zweitplatzierten von der Chronegkschule, links hinten die drittplatzierten Walldorfer). Foto: Antje Schreyl
Bild: A. Schreyl
die vier damit gemeinten Mathe-Asse nicht mehr auf den Sitzen. Laut jubelnd sprangen die Jungs und Mädels auf, um ganz stolz ihre Sieger-Urkunden und den Gewinnerpreis der 9. Mathematik-Olympiade, Stufe 2, im Schulamtsbereich Schmalkalden in Empfang zu nehmen.

Sie hatten gestern Vormittag ihre Team-Arbeit nicht nur als Erste abgegeben, sondern obendrein noch die mit Abstand beste Punktzahl erreicht.

Überhaupt erwies sich der gestrige Abschluss der diesjährigen Grundschulolympiade besonders für die Schulen aus dem Meininger Raum als ein sehr guter Tag. Denn den Platz 2 erkämpften sich drei Jungs und ein Mädel der Meininger Ludwig-Chronegk-Schule, gefolgt von der Walldorfer Grundschule „Landsbergblick“ auf Platz 3. Fast hätte man diesmal meinen können, noch bei einem der Regionalausscheide, der Stufe 1 der Olympiade, zu sein, die im Schulamtsbereich an den Standorten Suhl, Steinbach-Hallenberg und Meiningen ausgetragen wurden.

Die jeweiligen schulbesten jungen Mathematiker waren zuvor in Stufe 0 ermittelt worden. Immerhin 25 der 29 Grundschulen hatten sich am diesjährigen Wettbewerb beteiligt. Für die höchste, die zweite Olympiadestufe, qualifizierten sich zwölf Schulen – die jeweils Bestplatzierten aus den Regionalwettkämpfen: die Grundschulen am Pulverrasen und „Ludwig Chronegk“ Meiningen, „Landsbergblick“ Walldorf, Herpf, Jüchsen, Frankenheim, Roßdorf, Floh-Seligenthal, Benshausen sowie aus Suhl die Lautenbergschule, die Ringbergschule und die Schule am Himmelreich. Sie schickten ihre Mathematik-Talente gestern zur Abschlussrunde der diesjährigen Olympiade nach Meiningen.

Exakter Lösungsweg

Die Aufgaben, die über den normalen Unterrichtsstoff hinausgingen, stammten aus der Kombinatorik und der Geometrie, ebenso mussten die Viererteams ihre Rechenfähigkeit nachweisen. Die Lösung allein reichte der Jury dabei nicht – der Lösungsweg musste exakt begründet werden.

Zum ersten Mal begrüßten Fachberaterin Mathematik Christiane Gans als Organisatorin und ihre Kollegen gestern die Vierer-Teams aus diesen besten Grundschulen am Meininger Henfling-Gymnasium. Das hatte den Vorteil, dass sich die Viertklässler zwischen dem anderthalbstündigen Wettbewerb und der Siegerehrung eine Stunde lang mit spannenden naturwissenschaftlichen Experimenten befassen konnten. Denn das gastgebende Gymnasium nutzte die Gelegenheit, die Grundschüler auf das im kommenden Schuljahr für sie neue gymnasiale Unterrichtsfach Mensch/ Natur/ Technik neugierig zu machen. Kein Wunder, dass die mathematisch-naturwissenschaftlich talentierten Kinder an den praktischen Übungen – vom Traubenzuckernachweis bis zu mikroskopischen Untersuchungen von Algen, Bluttröpfchen oder Blättern – viel Spaß hatten und die Zeit bis zur Siegerehrung fast wie im Flug verging.

Mit Herzklopfen nahmen die 48 jungen Mathematiker danach wieder an den Tischen Platz, wo sie zuvor über den Aufgaben gegrübelt hatten. Dort lagen nun schon die Teilnehmerurkunden als Anerkennung für jeden Einzelnen parat. Für die Allerbesten gab es Karten vom Meininger Kino, vom Suhler Ottilienbad und vom Waffenmuseum. Christiane Gans dankte den Sponsoren ebenso herzlich wie dem Gymnasium als sehr guten Gastgeber. (any)
 
 

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