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In ihrer Laudatio erinnerte die Regierungschefin an Sorges politisches Engagegement in der Wendezeit. Er gehörte zu den Mitbegründern der SPD in Meiningen und half beim Aufbau der Partei in Stadt, Kreis und Land. Aus dem Lehrer wurde ein Vollblut-Politiker, der im März 1990 zunächst in die erste demokratisch gewählte Volkskammer und schließlich in den Deutschen Bundestag einzog. „Mit Überzeugungskraft und Fingerspitzengefühl gelang es Ihnen, die Menschen für die gesellschaftlichen und politischen Veränderungen zu gewinnen“, lobte Christine Lieberknecht und unterstrich seinen beharrlichen Einsatz für die Verkehrsprojekte A 71 und A 73 sowie die ICE-Strecken in Thüringen und Sachsen. Auch auf dessen sportpolitische Verdienste ging die Ministerpräsidentin ein.
„Pflichtbewusst und mit großem Engagement“ habe sich der Meininger im Laufe seines beruflichen und politischen Lebens vielen schwierigen Aufgaben gestellt und damit die Entwicklung des Freistaates in besonderem Maße geprägt. „Durch ihr partei- und gesellschaftsübergreifendes Engagement haben Sie sich in Thüringen und der gesamten Bundesrepublik hohes Ansehen erworben. Sie haben stets Ihren Einfluss und Ihren guten Ruf genutzt, um unsere Gesellschaft menschlicher und lebenswerter zu machen“, so die Ministerpräsidentin.
Wieland Sorge ist heute noch in etlichen Vereinen aktiv und Ehrenvorsitzender der Meininger SPD. (red/hi)


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