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Die sonnengelbe Fassade des Kulturhauses ist jetzt ein leuchtender Farbtupfer am Werraufer. Das zarte Grün des Saalanbaus hebt sich wirkungsvoll ab. Zwar ist das Areal noch Baustelle, doch schon jetzt lässt sich erahnen, wie das Kultur- und Sportzentrum nach seiner Fertigstellung einmal aussehen wird. Im Innern sind jetzt Elektriker, Zimmerleute und Sanitärinstallateure am Werke.
Im Erdgeschoss wurden bereits die vorgesehenen räumlichen Veränderungen vorgenommen. Im Saal ist eine Wand eingezogen worden, die künftig den Thekenbereich abzugrenzen soll. Auch der Grundriss der Gaststätte hat sich verändert.
Eigenes Terrain für Sportler
Im Obergeschoss sind drei Umkleideräume für die Sportler entstanden. Der Sportverein hat hier also zukünftig seinen abgegrenzten Bereich mit einem eigenen Zugang über die Treppe an der Rückseite des Gebäudes. Diese dient zugleich als zweiter Rettungsweg, denn auch vom kleinen Saal im Obergeschoss gelangt man über einen separaten Zugang zu dieser Außentreppe. Ins Auge fällt zudem die veränderte Fensterfront. Sie lockert nicht nur die Fassade auf, sondern bietet vom Obergeschoss einen wunderbaren Blick auf die Werra-Auen.
Funktionstüchtig sind inzwischen auch die vollbiologische Kläranlage und die Heizung. „Es ist aber trotzdem noch allerhand zu tun. Momentan stehen die Putzer sozusagen Gewehr bei Fuß. Sie warten auf frostfreie Tage. Der Putz wird in Silos angeliefert und da dürfen die Temperaturen nicht unter dem Gefrierpunkt liegen“, erklärte Vachdorfs Bürgermeister Richard Korsch den momentanen Stand im Baugeschehen. Für den dritten Bauabschnitt, der beispielsweise auch die Fliesenarbeiten, das Verlegen des Parketts und die Gestaltung der Außenanlagen umfasst, wurde mittlerweile ein förderunschädlicher Baubeginn beantragt, wie Sabine Dreblow vom zuständigen Ingenieurbüro für Bauplanung in Vachdorf bestätigte.
Lohnende Investition
Etwa 1,1 Millionen Euro kostet die Sanierung des Kultur- und Sportzentrums – etwas mehr als die Hälfte der Summe wird über das Dorferneuerungsprogramm gefördert. Voraussichtlich Ende des dritten Quartals sollen die umfangreichen Bauarbeiten abgeschlossen sein. „Es ist auf jeden Fall eine lohnende Investition“, ist Richard Korsch überzeugt. Er bekommt schon ständig Anfragen, wann das Kultur- und Sportzentrum der Öffentlichkeit wieder zur Verfügung steht.
Den Vachdorfer Karnevalisten konnte der Bürgermeister jedenfalls schon einmal die beruhigende Mitteilung machen, dass sie ihren 50. Jubiläumskarneval im heimischen Kulturhaussaal und nicht im Asyl, in der Belriether Turnhalle, feiern können. (red)


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